In die nächste Runde gequält

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In die nächste Runde gequält

Von | 2017-09-04T16:31:08+00:00 04.September 2017|1.Herren, News|0 Kommentare

Spvgg Blau-Weiß Chemnitz – SG Taucha 99 1:2 ( 0:1)

In die nächste Runde gequält

Beim Chemnitzer Kreisoberligisten Spvgg Blau-Weiß Chemnitz setzten sich die Männer um Kapitän Steven Dölling mit 2:1 durch und stehen damit in Runde 3 des diesjährigen Sachsenpokals.
Allerdings bekleckerte sich der Landesklassist dabei nicht mit Ruhm. Gegen einen harmlosen Gegner reichte eine ,na ja, durchschnittliche Leistung um als Sieger vom Platz zu gehen.
Zwar bestimmte der Favorit aus der Parthestadt das Geschehen recht eindeutig, doch schien bei einem Großteil der Mannschaft die richtige Einstellung auf der Hinfahrt verloren gegangen zu sein. Anders sind das langsame Tempo im Spielaufbau, die ungewohnten Stockfehler und fehlende Körperspannung nicht zu erklären.

Trotzdem kam man regelmäßig zu Chancen. Tom Dietze scheiterte nach 6 Minuten am gut reagierenden Torhüter der Gastgeber, bereitete aber 10 Minuten später die Führung für die Blau-Gelben mustergültig vor.  Nach schönem Grundliniendurchbruch spielte unsere Nr.18 scharf an die Fünfmeterlinie zurück und der dort lauernde Paul Lehmann schob zur 1:0 Führung ein. Man riss sich zwar in der Folge kein Bein raus, doch vorm eigenem Tor kam nie Gefahr auf, zu limitiert waren die Hausherren in Ihren Möglichkeiten. Einen Dietze-Freistoß hielt der gute Chemnitzer Hüter glänzend und auch bei Toni Kirstens Versuch war Schlesiger nicht zu überwinden.
In den zweiten 45 Minuten dasselbe Bild wie im ersten Durchgang. Taucha hatte zwar 80% Ballbesitz, richtig zwingend ist es aber nur selten. Paul Lehmann musste dann eigentlich das 2:0 machen. Nach toller Genzflanke köpfte er den Ball gegen die Laufrichtung des Hüters, aber auch hauchdünn am Tor vorbei. Nach einer Stunde endlich erzielte Tom Dietze mit viel Übersicht das 2:0 von der Strafraumkante, besser wurde das Spiel der Gäste dadurch nicht. Es gab noch reichlich Chancen um das Ergebnis in die richtige Richtung zu schrauben, aber alle Versuche verfehlten ihr Ziel und so ermöglichte man es dem Kreisoberligisten durch inkonsequentes Abwehrverhalten in der Schlussminute sogar noch zu verkürzen.

Durch den Sieg steht man in der nächsten Runde und kann dort vielleicht sogar ein Heimspiel bestreiten.
Nächsten Sonntag ist wieder Ligaalltag. Bei Rotation 1950 gilt es die weiße Weste zu behalten – mit Sicherheit ein stärkerer Gegner als der heutige Kontrahent.